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Bitteres Aus bei der Deutschen Meisterschaft
von Martin Krause
Für
BeachKick Berlin stand das große Saisonfinale
an, nämlich das vom Deutschen Beach Soccer
Verband ausgetragene German Masters Finale.
15 Mannschaften aus ganz Deutschland kämpften
um den Pott. Gespielt wurde im "Double
Elemination System" - jede Manschaft startet
im Achtelfinale, hat bei einer Niederlage jedoch
die Möglichkeit, sich über die Verliererrunde
für das Halbfinale zu qualifizieren. Wer
zweimal verliert, scheidet aus.
Als erster Gegner stand FIDA Düsseldorf
auf der Liste, gegen die sich BeachKick Berlin
schon bereits packende Spiele während der
letzten beiden German Masters Qualifikationsturniere
geleistet hat. Düsseldorf kam gut in die
Partie und führte früh 2:0 durch zwei
Patzer der Berliner Abwehr. Dies war der Stand
zur Halbzeit, welche zur kurzen Lagebesprechung
und Taktikoptimierung genutzt wurde. Die Mannschaft
spielte von nun an wie ausgewechselt. Man spielte
nur noch auf ein Tor und ein Eigentor des Gegners
brachte schließlich die Wende. Greiner
egalisierte durch ein klasse Tor das Ergebnis,
kurze Zeit später markierte Stronczek als
Resultat einer cleveren Kombination das 3:2.
Das 4:2 durch Wenzels angeschnittenen Linksschuss
besiegelte eine zweite starke Halbzeit, die
auf das nächste Spiel hoffen ließ.
Es folgte ein dramatisches Spiel gegen den späteren
deutschen Meister, Turbine Köln. Köln
ging auch zugleich mit 1:0 durch ein Kopfballtor
in Führung. Den Rückstand glich Wenzel
mit dem 1:1 aus. Durch einen sehr zweifelhaften
Freistoß aus zehn Metern hieß es
1:2. Stronczek soll seinen Gegenspieler angeblich
"leicht berührt" haben. Der Ärger
weckte alle Kräfte und wurde durch Sewekow
mit dem 2:2 vertrieben. Dann kam der Abpfiff
in einem von BeachKick Berlin dominierten Spiel.
Etliche Schüsse von BeachKick in der regulären
Spielzeit verfehlten das Tor nur knapp oder
wurden durch den starken Turbine-Keeper entschärft.
Daraufhin ging es in eine dreiminütige
Verlängerung, bei dem das Golden Goal den
Sieger ermitteln sollte. In den ersten Sekunden
nach Anpfiff erfolgte die Szene, die das Spiel
entschied. Sebastian Jung wurde im Strafraum
festgehalten und kam zu Fall, der Schiedsrichter
ließ Vorteil (!) gelten und Jung schoss
den Ball im Fallen weit über das Tor. Der
Schiedsrichter besaß nicht den Mut, in
solch einer Phase des Spiels den berechtigten
Neunmeter zu geben! Nun kam, was kommen musste:
Direkter Gegenzug von Köln, Drehschuss
vom Nationalstürmer Mari ins kurze Eck
und Sieg für Turbine Köln. Bitter
für BeachKick Berlin, das Halbfinale war
zum Greifen nah.
Nun warteten in der Verliererrunde die Krefelder
BSF, die durch taktische Überlegenheit
verdient mit 5:2 gewannen. Jan-Philip Grosz
schoss ein Tor, sein Jubel und Greiners Bogenlampe
werden uns noch allen in Erinnerung bleiben.
BeachKick Berlin und Anhang bedanken sich beim
DBSV für drei gut organisierte German Masters
Turniere, schöne Stunden, wenig Schlaf
und ne' Menge Sand in den Taschen.
Bis nächstes Jahr!
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Aufstellung:
Tor:
Benjamin Friedrich
Abwehr:
Thorsten Fischer, Matthias Friedrich, Jan-Philip
Grosz, Sebastian Jung, Armin Stronczek,
Christian Wenzel
Angriff: Nicolas Greiner, Sascha Sewekow
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Bilanz:
3
Spiele
1 Sieg
2 Niederlagen
8:10 Tore |
Torschützen:
Greiner, Wenzel je 2,
Grosz, Sewekow,
Stronczek, Eigentor je 1 |
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Links:
Fotos
Veranstalter:
www.dbsv.net
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