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BeachKick Berlin kämpft
sich bis ins Halbfinale
von Martin Krause
In der zweiten Etappe der German Masters Serie
stand Isenbüttel-Tankumsee auf dem Programm, wo BeachKick
Berlin die nächsten Punkte für das Finale in Kiel
im Visier hatte.
Zuerst musste man als eine von 36 Mannschaften die
6er-Vorrundengruppe bestehen, ehe man in die
Finalspiele einziehen konnte.
Die Vorrunde startete zugleich mit einer herben
Niederlage. BeachKick Berlin war eher auf dem
Strand als auf dem Platz. Die Abwehr wirkte nicht
aufeinander eingespielt und die Abstimmung mit der
Offensive fehlte ganz. Auch im zweiten Spiel
konnte man die Verkrampfung trotz einer
1:0-Führung nicht ablegen und fing sich ein Remis
ein, ehe im dritten Gruppenspiel der eminent
wichtige Sieg gegen Uniao Brasil erlangt wurde.
Im darauf folgenden Match wurden weitere drei
Punkte geholt und es ging für BeachKick Berlin ins
erste kleine Finale, das letzte Gruppenspiel. Hier
musste mindestens ein Punkt her, um zumindest
Dritter zu werden und als eines der vier besten
drittplazierten Teams ins Achtelfinale zu
rutschen. Jedoch kam man über ein 3:4 nicht
hinaus, was wohl das sichere Aus bedeutete. Doch
es ging weiter! Die Vorrundenspiele in den anderen
Gruppen waren nämlich noch nicht zu Ende und dank
des späteren Turniersiegers Dreamcatchers (Sieg im
letzten Spiel mit 7:3 nach 0:2-Rückstand, mussten
für BeachKick Berlin mit mindestens drei Toren
Unterschied gewinnen) schlitterte man ins
Achtelfinale. Unglaublich.
Ab hier spielte die Mannschaft wie ausgewechselt
und der für sie typische Teamgeist brach endlich
aus. BeachKick Berlin lebte wieder. In einem
zweikampfbetonten Achtelfinalspiel ging man mit
2:0 vom Feld. Nicolas Greiner verletzte sich aber
kurz vor Abpfiff so schwer, dass er bis zum
Turnierende ausfiel und das bis dahin auf ihn
fixierte Spiel geändert werden musste.
So
potenzierte jeder Spieler seine Möglichkeiten in
den darauf folgenden Spielen, und BeachKick
spielte attraktiven und kombinationssicheren
Strandfußball.
Im Halbfinale wartete die Lokomotive Elbschlick
aus Hamburg. In der Anfangsphase besaß BeachKick
Berlin gleich drei gute Chancen, um in Führung zu
gehen, bevor Stronczek mit einer Volleyabnahme das
1:0 markierte. Es folgte in einer fairen und
ansehnlichen Begegnung die erneute Führung durch
Friedrichs Fernschuss. In der letzten Spielminute
verpasste BeachKick Berlin durch einen Patzer in
der Defensive den Sieg und die Hanseaten retteten
sich ins 9-Meter-Schießen. Es folgte Nervenkitzel
pur. Von sechs Schützen auf Berliner Seite
verwandelte nur Stronczek sicher, Elbschlick
behielt beim Finale im 9-Meter-Schießen die Nerven
und puttete zum Sieg. René Leitel avancierte zum
tragischen Helden mit drei parierten Schüssen,
einer ging neben das Tor.
An dieser Stelle muss außerdem ein großes Lob für
die kämpferische Leistung der Mannschaft
ausgesprochen werden, die praktisch aus dem Nichts
wieder gekommen ist. Vor allem Leitel war mit
seinen Paraden in den entscheidenden Spielen der
Garant fürs Weiterkommen.
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Aufstellung:
Tor:
René Leitel
Abwehr:
Thorsten Fischer, Matthias Friedrich,
Armin Stronczek, Ralf Tack
Angriff: Nicolas Greiner, Ronny Schittek
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Bilanz:
8
Spiele
4 Siege
1 Unentschieden
3 Niederlagen
15:14 Tore
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Torschützen:
Greiner 8, Stronczek 4, Friedrich
M. 2, Schittek 1 |
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Links:
Fotos
Veranstalter:
www.beach-soccer-cup.de
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