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Die Kuschelkrake kann stolz
auf uns sein!
von Tobias Artner
Dieses Jahr war der
Krefelder Stadtteil Uerdingen Schauplatz des
wichtigsten Turnier des Jahres - der deutschen
Beach Soccer Meisterschaft. Und wieder trafen
nur die besten Teams der Masters Serie
aufeinander - vom Ex-Profi über den
ambitionierten Oberligaakteur und zahlreiche
Beach Soccernationalspieler bis hin zu
eingeflogenen Brasilianern war alles vertreten.
Umso enttäuschender, das Beachkick Berlin auch
dieses Mal nicht annähernd in Bestbesetzung
spielen konnte. Zahlreiche Absagen und das
gewohnte Verletzungspech schmälerten die
Erfolgschancen wieder einmal schon im Vorfeld.
Kurz vor Turnierbeginn fiel auch noch der
Torwart aus, und einer der wichtigsten Spieler
in dieser Saison - Stefan Kupper - musste ihn
ersetzen. Dessen unbeeindruckt machten sich 6
tapfere Beachkicker auf, um in der Hölle von
Uerdingen die Ehre der Kuschelkrake zu
verteidigen.
Schon im ersten Spiel machte sich das Fehlen des
sechsten Feldspielers bemerkbar. Bei brütender
Hitze ging Beachkick mit 1:6 gegen Mitfavoriten
der Dreamcatcher Braunschweig unter. Im zweiten
Spiel klappte es zunächst besser, doch 2 Minuten
vor Schluss ging uns die Luft aus und die Global
Players Braunschweig machten aus einem 2:3 noch
ein 5:3.
Gegen die befreundeten Unisport-Jungs musste
also unbedingt ein Sieg her, um das drohende
Vorrundenaus zu verhindern. Dank des Treffers
von Michael Beckmann gelang ein knapper aber
ungefährdeter Sieg. Die Rolle des
Spielentscheiders übernahm im darauffolgenden
Spiel Martin Krause, der beim 5:3 gegen die
jüngste Mannschaft des Turniers - die Beachboys
Oranienburg - alle 5 Tore erzielte.
Gegen die Beachdribbler aus Düsseldorf entschied
ein weiterer Beachkicker die Partie. Tobias
Artner ignorierte in Anbetracht der Wichtigkeit
des Spiels die Defensivvorgaben des Trainers und
erzielte beide Treffer zum 2:1 Endstand.
Beachkick wähnte sich nach diesen 3 Siegen im
Viertelfinale - und musste nochmal bangen, als
das Spiel der Beachdribbler gegen die
Strandkaiser überraschend Unentschieden
endete. Doch dank der Schützenhilfe der
Oranienburger, die im letzten Spiel, gegen 23
Uhr unter Flutlicht (!) ihren einzigen
Turnierpunkt gegen Düsseldorf erkämpften, zogen
wir ins Viertelfinale ein.
Dort war am nächsten Tag erwartungsgemäß gegen
den späteren Meister Uniao Brasil Schluss.
Eigentlich hatte auch niemand während des
Turniers am Durchmarsch der Brasilianer
gezweifelt, bei denen diesmal ein Spieler namens
"Osmar" wegen seiner sehenswerten Tore besonders
auffiel.
Die 3 Matchwinner sowie die verhinderte
Sturmhoffnung im Tor wurden bereits erwähnt -
René Abraham glänzte als Defensivsäule, der alle
Spiele ohne Auswechslung durchhielt. Johannes
Thon erzielte zwar keinen Treffer, sorgte aber
durch seine gute Technik immer wieder für Gefahr
und half auch hinten mit. Alles in allem war
Krefeld ein schöner Saisonhöhepunkt mit vielen
bekannten Gesichtern und einer in Anbetracht der
erwähnten Umstände zufrieden stellenden
sportlichen Bilanz für Beachkick Berlin.
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