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BeachKick Berlin findet zu alter Stärke zurück
von
Eric
Lindig
Mit
einer Prise Glück und einem Martin Krause in
Bestform hat BeachKick Berlin den Aktiv-Hus Beach
Soccer Cup in Heiligenhafen gewonnen. Gespielt
wurde bei 9 teilnehmenden Mannschaften im Modus
Jeder-Gegen-Jeden.
Bereits die Abfahrtszeit von 5:30 Uhr war die
erste Hürde, welche die "Hauptstadtbrasilianer"
auf sich nehmen mussten. Etwas verschlafen ging es
somit in das erste Spiel gegen die Playa Diablos.
Der Trainer überraschte alle nationalen und
internationalen Journalisten mit einem taktischen
Überraschungsakt. Torjäger Krause ging als
Abwehrspieler ins Rennen.
Einzig der Gegner blieb dadurch unbeeindruckt und
nutzte die entstandene Unsicherheit in der Abwehr
zu mehreren vermeidbaren Treffern. Ein Schuss vor
den eigenen Bug.
Einziger Lichtblick war Ronny "das Phantom"
Schittek, welcher sich nach einer schier endlos
erscheinenden Zeit der Torflaute mit einem
wunderbaren Abstauber zurückmeldete. Am Ende ein
verdientes 3:3 im Duell mit den
Hauptstadtnachbarn, dank der Tore von Schittek,
Hofmaier und Krause.
Nachdem unabhängige Beobachter von wüsten
Beschimpfungen aus der Kabine der BeachKicker
berichteten, kam der Trainer endlich zur Besinnung
und änderte die taktische Aufstellung. Stürmer
Martin Krause drehte nun auf, und konnte in den
nächsten drei Spielen gegen
SV Heringsdorf (6:2),
The Danger Ibbenbüren (6:0) und gegen den SV
Großenbrode (7:1) überirdische 16 Tore erzielen.
Auch Eric Lindig schien sich mittlerweile an die
frühe Uhrzeit gewöhnt zu haben und erzielte
ebenfalls seine ersten beiden Treffer im Turnier.
Als Schittek zum wiederholten Male traf, lagen
sich sogar neutrale Beobachter vor Freude in den
Armen.
Im Spiel gegen die
Zigeuner United, ein Nachwuchsteam, ließ man die
Zügel etwas schleifen.
Dass man keinen Gegner
auf die leichte Schulter nehmen sollte, bewiesen
die jungen Wilden, indem Sie Veteran Oliver Hähnke
im BeachKick-Tor gleich drei Dinger einschenkten.
Jedoch konnte man sich, dank Toren von Krause (2),
Lindig (2), Schacht und Hofmaier letztlich doch
mit 6:3 durchsetzen.
Nachdem man sich durch
Tore von Krause (3), Lindig (2) und Hofmaier (2)
auch gegen Los Blindos problemlos mit 7:1
durchsetzen konnte, kam es zum Showdown der
Tabellenführer.
Mit den Lords of the
Ball Ibbenbüren hatte man den Halbfinalisten des
diesjährigen Masterfinales vor sich. Mindestens
ein Unentschieden musste herausspringen, um den
Turniersieg möglich zu machen. Nach
unkonzentriertem Beginn lag man jedoch schnell
durch zwei Tore der Gegner mit 0:2 zurück. Sollte
es das schon gewesen sein? Nein! Die Mannschaft
zeigte Moral, war auf einmal gedanklich immer
einen Tick schneller als der Gegner und konnte
durch tolle, schnelle Kombinationen durch Hofmaier
und Lindig den Ausgleich erzielen. Nun war alles
Möglich, Crunchtime, wie es die Amerikaner nennen.
Nach einem erneuten
Fehler in der Hintermannschaft ließ man jedoch,
vollkommen unnötig, den Gegner zurück ins Spiel
kommen. 2:3 und nur noch 16 Sekunden zu spielen:
Keine Frage, es war Zeit für einen Geniestreich.
Manchmal hilft einem aber auch der Zufall. Ein
etwas glücklicher Freistoß aus Krauseposition.
Bums. Da lässt sich der Kapitän nicht zweimal
Bitten und netzt humorlos zum viel umjubelten 3:3
ein.
Somit musste im letzten
Spiel gegen die bis dato recht erfolgreich
spielenden Trainingspartner von BS Unisport ein
Sieg her, um ungeschlagen den Turniersieg perfekt
zu machen. Dieser war dann auch reine Formsache
und BeachKick setzte sich gegen aufopferungsvoll
kämpfende, aber etwas glücklos agierende
Unisportler mit 5:1 durch. Tore: Krause (4) und
Schacht
Alles in allem ein
erfolgreiches, sehr faires und auch sehr gut
organisiertes Turnier. Besonderer Dank gilt den
Schiedsrichtern und Organisatoren.
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