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Katastrophen-Kick in
Kühlungsborn
von Jan-Philip Grosz
Zum Abschluss der
Freiluft-Saison 2008 tourte BeachKick Berlin noch
einmal an die Ostsee. Während des Sommers
hinterließ das Team an der Ostsee mit drei
Podiumsplätzen in Scharbeutz, Laboe und auf
Fehmarn bereits einen guten Eindruck und darf sich
nebenbei auch "Vizelandesmeister von
Schleswig-Holstein" nennen.
Mit derartigen Ehren im
Gepäck ging es an den heiligen Kühlungsborner
Ostseestrand, wo BeachKick Berlin an gleicher
Stelle vor sechs Jahren den ersten Turniersieg
überhaupt errang. Auch in den Folgejahren spielte
BeachKick in Kühlungsborn immer eine gute Rolle,
wenngleich es vier Mal nur zum "Turniersieger der
Herzen" (also Platz 2) reichte. Doch dieses Mal
strandete BeachKick Berlin übel auf Rang 4.und das
bei 5 Mannschaften! Aber der Reihe nach:
Im ersten Spiel kam es zum
Duell gegen die Schweriner Primusse und damit
bereits zum zehnten Vergleich in dieser Saison.
Die Bilanz sprach bisher zwar mit 6:4 für
BeachKick Berlin, allerdings musste man hierbei
auch zwei schmerzhafte Finalniederlagen in
Scharbeutz und auf Fehmarn jeweils nach
Verlängerung hinnehmen. Und auch dieses mal setzte
es eine ärgerliche 2:5-Pleite. Wobei das Ergebnis
den engen Spielverlauf mit allerlei Aluminium und
unglücklichen Freistoßentscheidungen nicht so
richtig wiedergab.
Die Chance auf
Wiedergutmachung ergab sich sogleich gegen "die
Dummen außer Bernd II" . und wurde sogleich
vergeben. Mit 4:9 kam BeachKick Berlin bös aber
verdient unter die Räder. Damit war der
Turniersieg bereits passé. Und das alles trotz der
moralischen Unterstützung von Emma F. aus B.;
deutsche Frauen Beach Soccer-Nachwuchshoffnung.
Im dritten Spiel glückte dann
endlich der erste Sieg gegen den vogelwilden FFC
Sturmvögel Kühlungsborn. Besondere Anerkennung
verdient hier unser Flankengott Thorsten Fischer,
der das zwischenzeitliche 8:1 - und damit die
Vorentscheidung - beim 12:2 Kantersieg besorgte.
Die Bedeutung dieses Treffers wird erst deutlich,
wenn man sich das abschließende Torverhältnis vor
Augen führt. Mit 23:22 war das Torverhältnis
nämlich das einzige, was an diesem Tag positiv
auffiel.
Obwohl es in der letzten
Partie gegen "die Dummen außer Bernd I" für
BeachKick nur noch um die goldene Ananas ging,
hing sich die Mannschaft noch mal voll rein. Einen
0:2 Rückstand dreht man in kürzester Zeit zur 4:2
Führung, nur um dann (wieder einmal) Großchancen
zum 5:2 liegen zulassen. So kam es wie es kommen
musste und das Match ging 5:6 verloren.
Gratulation an "die Dummen
außer Bernd", die mit ihren beiden Teams am Ende
einen völlig verdienten Doppeltriumph feierten
(Bernd II vor Bernd I).
Nachdem man bereits im Sand
ordentlich Baden gegangen war, folgte anschließend
der obligatorische Ostsee-Gang, der mit 17°C
genauso warm war, wie wir uns das verdient hatten.
Den passenden Schlusspunkt
aber setzten der Flankengott und sein
Bismarck-Brötchen.
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