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Nach schwachem Beginn ein
fulminantes Ende - BeachKick Berlin löst Ticket
zum Mastersfinale
von Hendrik Paar
"Wer am Ende oben steht, hat
es letztendlich immer verdient." Mit diesem
Statement überreichte Turnierorganisator Armin
Stronczek den Siegerpokal an Christian Stark, der
stellvertretend für die Mannschaft die
Glückwünsche entgegen nahm. Durch den Erfolg im
Qualifikationsturnier der German Masters-Serie am
Bernsteinsee im brandenburgischen Velten konnte
sich Beachkick Berlin die Teilnahme am Finale
nächste Woche in Wadgassen / Saarland sichern, wobei es
nicht von vornherein nach einem Durchmarsch ins
Finale aussah.
Die Gruppenphase begann für
die Beachkicker aus Berlin holperig. Als nach den
ersten 3 Gruppenspielen nur 3 Punkte auf dem Konto
der Berliner standen, konnte auch nicht der
6:1-Kantersieg über die Feinde des Balles über den
missglücken Turnierstart hinwegtäuschen. Die
Mannschaft von BeachKick Berlin musste zugestehen,
dass andere Teams erfolgreicher zu Werke gingen
und stand für die noch ausstehenden 3 Spiele der
Gruppenphase unter Zugzwang. Hinzu kam das
verletztungsbedingte Ausscheiden des Goalis Roman
Görtz, der sich unglücklich bei einer versuchten
Rettungstat eine tiefe Wunde am Unterarm zuzog und
leider nicht weiterspielen konnte. Fortan wurde
das Tor von BeachKick Berlin also von Christian
Stark gehütet. Im nächsten Spiel musste gegen die
Playa Diablos auf jeden Fall gepunktet werden, um
sich die Chance auf den Einzug in das
Viertelfinale zu wahren. Als man sich zwar am Ende
mit einem Unentschieden zufrieden geben musste,
zeigt doch das 0:0 gegen die gut agierenden
Diablos, dass in diesem Spiel die Defensive
kompakter stand, wobei sich dies im weiteren
Turnierverlauf als wichtiger Faktor herausstellen
sollte.
Sechs Punkte (ein 3:1- und
ein 1:0-Erfolg) aus den verbleibenden zwei
Paarungen sorgten für den Einzug ins
Viertelfinale. Im letzten Gruppenspiel kam beim
Stand von 1:0 noch einmal kurz Hektik auf, welche
sich jedoch spätestens nach dem Schlusspfiff
wieder gelegte hatte. Die Wende war geschafft und
so konnte sich BeachKick Berlin als
Tabellenvierter für das Viertelfinale
qualifizieren, in welchem mit dem Erstplatzierten
der Parallelgruppe ein echter Brocken wartete.
Im Viertelfinale ging es nun
gegen den hochgehandelten Gast aus Polen, die
Unity Line Stettin. Die Stettiner hatten in der
Gruppenphase ein ums andere Mal ihre starke
Offensive gezeigt und so hieß es für die Berliner
aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren
und sich nach und nach Chancen zu erarbeiten.
Der erste Aufreger in dieser
Partie ließ nicht lange auf sich warten, als der
Unity Line ein, aus Schiedsrichtersicht,
berechtigter Neunmeter zugesprochen wurde, wobei
man darüber auch geteilter Meinung sein konnte.
Davon unbeeinflusst blieb BeachKick Torhüter Stark
beim folgenden Neunmeter cool und machte mit einer
starken Parade seinem Namen alle Ehre. Im weiteren
Spielverlauf zeigte BeachKick Berlin eine defensiv
disziplinierte Mannschaftsleistung und erspielte
sich ein 0:0 nach regulärer Spielzeit. Hier darf
jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass auch
die Berliner Chancen hatten, das Spiel innerhalb
der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden.
So wie das Spiel begonnen hatte, sollte es also
auch enden. Ein Neunmeterschießen stand an, indem
es neben dem Einzug ins Halbfinale auch um die
Qualifikation zum Mastersfinale nach Saarbrücken
ging, was einen zusätzlichen Kick brachte. Dieser
steigert sich auch noch, als das
Neunmeterschießen, aus Sicht der Berliner,
zunächst nicht nach Plan lief. Nachdem die
Schützen von Unity Line jedoch ebenfalls
unglücklich im Abschluss waren, machte Heinz
Derndorfer mit dem 5. Strafstoß den Sack zu und
die Tür ins Saarland auf.
Den Halbfinalgegner kannte
das Team von BeachKick Berlin schon aus der
Gruppenphase. Dort hatten Primus Inter Pares aus
Schwerin den Berlinern noch mit 0:3 deutlich die
Grenzen aufgezeigt. Aber BeachKick Berlin, das
sich im Turnier gut gesteigert hatte, machte
diesmal eine bessere Figur. Unterstützt von der
Defensive blieb Goali Stark abermals ohne
Gegentor, wobei er in der einen oder anderen
Situation gerade noch die Finger zwischen Ball und
Tor bekam. Somit reichte ein 1:0, um die Partie
gegen den späteren Turnierdritten für sich zu
entscheiden und weiterhin auf den Pokal schielen
zu dürfen.
Zu fortgeschrittener Zeit
fand das Finale zwischen Beachkick Berlin und den
Beach Boys Oranienburg unter Flutlicht statt, was
dem Ganzen die richtige Pokalatmosphäre bescherte.
BeachKick ging relativ schnell mit 1:0 in Führung
und konnte somit dem weiteren Spielverlauf
entspannter entgegensehen. Jedoch auch die Beach
Boys zeigten, dass sie nicht zu Unrecht in diesem
Finale standen und erspielten sich Chancen und
damit auch nicht unverdient das 1:1. Natürlich
fehlte es in diesem Finale nicht an Spannung, da
beide Seiten Chancen hatten und durch den
Ausgleich die Partie wieder von vorne begann.
Mitte der zweiten Hälfte konnte Nicolas Greiner
dann eine Chance nutzen und die Beachkicker erneut
in Front schießen. Die folgenden
Ausgleichsversuche der Oranienburger blieben
erfolglos und so sollte am Ende Nicolas 2:1 das
entscheidene Tor zum Turniersieg sein.
Nach einem etwas
unglücklichem Start eine gute Leistung, mit der
nicht nur der Turniererfolg gefeiert werden
konnte, sondern auch die ersehnte Teilnahme am
Mastersfinale in Wadgassen gesichert wurde. Summar
sumarum kann man selbstbewusst zum Finale ins
Saarland fliegen. Wir wünschen der Mannschaft
nächste Woche viel Erfolg und das nötige Quäntchen
Glück was zu einem erfolgreichen Abscheiden
gehört.
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