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JWD – Janz weit draußen
und ja, wieder Dritter!
von Nicolas Greiner
Ende Juni trafen sich Beach
Soccer-Teams aus Berlin und dem übrigen
Bundesgebiet zum German Masters 2009, als
Qualifikationsturnier auf dem Weg zum Finale in
Köln, auf den Sandsportplätzen der Sportanlage
Platzhirsch in Berlin-Rummelsburg am Rande Berlins
im schönen Treptow-Köpenick.
Zwei Felder sollten dafür
sorgen, dass die Spiele bei einer Spieldauer von 2
x10 Minuten zügig ausgespielt wurden. Doch dazu
kam es nicht. Fehlende Hintertornetze auf beiden
Seiten sorgten leider dafür, dass der Spielball
einerseits in den stacheligen Büschen verschwand,
andererseits auch auf das umliegende Fabrikgelände
geschossen wurde und dies zu oftmals minutenlangen
Unterbrechungen führten.
Rein sportlich zeigte sich
BeachKick Berlin trotz Verstärkung aus der
universitären Kaderschmiede mit Neuzugang Lars
Nielsen durchwachsen. Auf deutliche Siege folgten
hohe Niederlagen und umgekehrt. Trotz des guten
Starts in das Spiel gegen Copa 03 Berlin, in dem
BeachKick zunächst in Führung ging, mussten sich
die Spieler noch der spielerischen Überlegenheit
und einiger schön herausgespielter Tore geschlagen
geben. Am besten fand der Käpt'n der Beachkicker
ins Spiel und sorgte mit Treffern aus der Distanz
für sehenswerte Unterhaltung. Aber die Berliner
nahmen's Dank ihrer Erfahrung gelassen: Einem
schlechten Start folgt traditionell ein
ordentliches Turnierergebnis.
Und so geschah es, auch wenn
der ganz große Turniererfolg ausblieb. Der
Niederlage folgten zwei deutliche, ungefährdete
Siege mit 8:4 gegen die Sporthalle Wuhle und 5:2
gegen die All Blacks. Nur im letzten Gruppenspiel
sprang lediglich ein Unentschieden heraus,
dennoch, das Viertelfinale war zunächst erreicht.
Nach überstandener
Gruppenphase folgte eine Pause, in der sich die
einzelnen Spieler an ihrer Schussgeschwindigkeit
messen konnten. Da einzelne Spieler das leere Tor
verfehlten und die Bälle auf dem Fabrikgelände
landeten, waren in den Finalspielen pro Platz nur
noch zwei Bälle vorhanden.
Das Viertelfinalspiel gegen
die Flying Bananas war wieder Stürmersache. Sieben
Tore in der Offensive sicherten den Einzug in das
Halbfinale.
Hier wäre BeachKick Berlin
lieber gar nicht angetreten. Nach anfänglichem
Abtasten und ausgeglichenem Spielverlauf spielte
die insbesondere in der 2. Hälfte überlegene Fünf
der Braunschweiger die Kicker aus Berlin in Grund
und Boden und zog verdient ins Finale ein.
BeachKick Berlin blieb nur
noch das Spiel um Platz 3 um für ein einigermaßen
überzeugenden Ergebnis zu sorgen. Wieder hieß der
Gegner Copa 03, wie im 1. Gruppenspiel. Doch
diesmal hatte sich BeachKick perfekt auf den
Gegner eingestellt. Mit einer hervorragenden
Abwehr, organisiert von Abwehrchef Matthias
Friedrich, den schnellen defensiven Rechts- und
Linksaußen Markus Rotter und Alexander Schacht,
dem nun auch als Goalgetter einsetzbaren
Abwehrspieler Falk Cudok, sowie dem ständig
einsatzbereiten Nicolas Greiner, haben die
Berliner das schnelle Spiel von Copa 03
unterbunden und sorgten mit Toren wie Nadelstichen
dazu, dass sich der ohnehin verletzte Torhüter der
Coperaner zu verbalen Attacken gegen den Schiri
hinreißen ließ und die letzten Minuten in
Unterzahl spielen mussten. BeachKick ließ sich das
Spiel nicht mehr aus den Händen nehmen und sorgte
für einen erträglichen Turnierausgang. Ja, wieder
Dritter!
Vielleicht kann endlich in
Velten der Einzug ins Finale perfekt gemacht
werden.
Herausragend war an diesem
Tag mal wieder die Trefferquote von Martin Krause.
17 Tore in 7 Spielen und es hätten noch mehr sein
können... Wir gratulieren dem Turniersieger Füxxe
Braunschweig, die sich mit überzeugendem
Strandfußball die Teilnahme an der Endrunde in
Köln sicherten. Dank gilt dem Veranstalter, der
mit einer Cocktaillounge, Sofas und Sonnenschirmen
für die nötige Beachatmosphäre sorgte und den
Schiedsrichtern des Turniers, deren Leistungen
sich in dessen Verlauf deutlich steigerten.
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