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Ab durch die Mitte
von Sascha Herz
Angekommen auf dem
Sportgelände der Universität Leipzig, versprach
dieser Tag ein guter zu werden. Die Sonne strahlte
bei angenehmen Temperaturen. Perfektes Beach
Soccer-Wetter also.
Mit einigen Minuten
Verspätung konnte dann endlich die erste Begegnung
des Beach Soccer Freundschafts Cups in Leipzig
angepfiffen werden. Mit dabei ... BeachKick Berlin
gegen das Team strandurniere.de.
In der Startformation standen
der neu in den Kader aufgenommene Keeper Sascha
Herz, der Abwehr-Routinier Matthias Friedrich, die
beiden defensiven Flügelspieler Alexander Schacht
und Falk Cudok und natürlich Captain Martin
Krause. Anfangs war ein sachtes Abtasten der
beiden Mannschaften zu beobachten, dass dann
jedoch durch ein Tor beendet wurde. Der Schütze
des ersten Turniertreffers – Falk Cudok. Nach
schöner Vorarbeit netzte er sicher ein. Doch viel
mehr passierte erstmal nicht in Hälfte eins da die
Abwehrspieler von BeachKick wenig zuließen und
vorne noch zu wenig Bewegung zu erkennen war.
In der zweiten Hälfte wurde
es dann schneller. Beide Teams gingen energischer
nach vorn. Endstand – 3:2 für BeachKick Berlin.
Nach einem zwar guten, jedoch
verbesserungswürdigen Start in das Turnier und
einer guten sicheren Leistung in der Abwehr, nahm
sich das Team vor stärker nach vorn zu Spielen.
Der Druck nach vorn wurde von Anfang an ausgeübt,
entlastete die Abwehr und vorne wurden die Buden
gemacht. Das Resultat daraus war ein klarer 3:0
Erfolg über Sportivation aus Leipzig.
Die Mannschaft konnte bis
hierher zufrieden sein. Ohne Punktverlust ging es
ins dritte Spiel. Hier wartete der Gastgeber
Enerchiefs Leipzig. Die Null sollte auch hier
wieder stehen. Daraus wurde jedoch nichts. Denn
schon nach wenigen Minuten konnten die Enerchiefs
einnetzen. Ein wenig Pech in dieser Szene sorgte
für den Treffer, da Keeper Herz nach einer Parade
Sand in die Augen bekam und den Abstauber nicht
mehr verhindern konnte. Das spornte das Team noch
mehr an energischer nach vorn zu gehen. Sie
erzielten den Ausgleich und konnten sogar noch den
2:1 Führungstreffer in Hälfte eins markieren. Mit
einer Führung ging es also in die zweiten 12
Minuten.
Es blieb ein ähnlich intensiv
geführtes Spiel wie in Hälfte eins. Doch den
Vorsprung gaben sie nicht mehr her und siegten
wieder mit 3:2.
Drei Spiele, drei Siege. Mit
dieser Bilanz ging es in das entscheidende Spiel
gegen den Titelkonkurrenten Beachboys Oranienburg.
Oranienburg legte auch gleich los wie die
Feuerwehr und ging früh und verdient in Führung.
Diese bauten sie nur kurz darauf aus und erzielten
das 2:0.
Doch BeachKick Berlin ließ
sich nicht schocken, holte auf und schoss sich
noch in der ersten Hälfte mit zum Ausgleich.
Zwei gleichstarke
Mannschaften gingen nun in die letzten 12
entscheidenden Minuten und direkt nach dem
Seitenwechsel schaffte BeachKick durch den Anstoß
das 3:2. Es folgte das 3:3, 4:3 und 4:4. BeachKick
Berlin verstärkte nun seine Offensivbemühungen und
erkämpfte sich die 5:4 Führung durch einen
Fischer-Abstauber.
Ein enorm hohes Tempo das
hier beide Mannschaften gingen. Viel Einsatz und
energisch geführte Zweikämpfe boten ein spannendes
Bild auch für die Zuschauer. Letzten Endes konnte
sich BeachKick mit 6:5 den 4. Sieg im 4. Spiel
sichern und den Pokal mit nach Berlin nehmen.
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