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Ein Satz mit X...
von Tobias Artner
Die anderen waren nicht besser. Es wäre auch zu
billig, alles auf die frühe Abfahrtzeit aus Berlin
zu schieben (4.30 Uhr). Der Sand war wie immer,
die Tore waren groß, der Ball war rund... aber
irgendwas stimmte nicht an diesem Samstag in
Recke.
Nach 2 Unentschieden und 2 knappen Niederlagen mit
jeweils einem Tor Unterschied scheiden wir aus
einem Turnier aus, dass wir wohl ganz schnell
vergessen sollten...
Dabei fängt alles gar nicht so verkehrt an: Gegner
im ersten Spiel ist niemand geringeres als der
amtierende deutsche Meister Lords of the ball
Ibbenbüren. Wenig Schlaf (wir) trifft auf zuviel
gefeiert (die), heraus kommt ein Unentschieden.
Zu diesem Zeitpunkt sind alle noch frohen Mutes:
Das Turnierniveau haut einen nicht vom Hocker, und
wer außer dem deutschen Meister sollte einem denn
da bitte gefährlich werden?!?
Tja, die Beachdribbler aus Düsseldorf zum
Beispiel... Die Art und Weise, wie das Spiel
verläuft, lässt sich eigentlich auf alle Partien
des Tages übertragen: Wir kommen durchaus zu
Chancen, aus dem Spiel heraus gelingt aber
trotzdem fast kein Tor. Die meisten unserer
Treffer fallen durch Freistösse von Martin Krause.
Der Gegner kommt nicht so oft vors Tor wie wir,
ist dann aber wesentlich effektiver.
Als im darauffolgenden Spiel gegen die Guten + 1
trotz Führung wieder kein Sieg gelingt, ist klar,
dass es nur noch darum geht, den letzten
Gruppenplatz und damit das vorzeitige Ausscheiden
zu verhindern.
Gegen FIDA Düsseldorf gehen wir zweimal in Führung
und sind wieder spielbestimmend. Beim Stand von
2:1 fragt mich ein Zuschauer aufgrund unserer
Überlegenheit, ob wir gerade um den Gruppensieg
spielen würden. Als ich ihm sage, dass wir erst 2
Punkte geholt haben, scheint er mir nicht ganz
glauben zu wollen. Am Ende des Spiels klopft er
mir mitleidig auf die Schulter... 2:3, das war's,
auf Wiedersehen Recke.
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